Mittwoch, 22. April 2020

Support small business 1: Pai Skincare


Support local brands, bzw. small business - zu Deutsch: kleine Unternehmen und Erzeuger unterstützen ist ein Gebot, das mir in der Corona Krise mehr denn je bewusst geworden ist.  Sicher könnte man bequem Produkte bei grossen Online-Anbietern wie Amazon ordern, doch zahlt dieser keine Steuern hier im Land, was unter anderem bedeutet, dass Leute wie Amazon-Besitzer Herr Bezos keinen einzigen Penny für das Krankenhausbett, in dem seine Mitarbeiter landen könnten, zahlt. Hinzu kommt wie mehrfach publik wurde, dass in den Lagern von Amazon nicht ausreichend auf angemessenen Schutz vor Corona geachtet wird.* Der Mensch als Ware, die bei mangelnder Funktionalität ausgetauscht wird – das möchte ich nicht unterstützen.


Credit: Kangourette

Ich fange mit (m)einer Basiswaffe in Sachen Pflege aus dem Bereich der Naturkosmetik an, dem Rosehip BioRegenerate Oil der britischen Marke Pai Skincare. Das Öl wird - wie ich finde zurecht - von Fans als Kultprodukt gehypt. Schon seit mehr als vier Jahren ist es Dauergast in meinem Bad und ich kann nicht mehr rekonstruieren, wie oft ich es inzwischen nachgekauft habe.

Donnerstag, 9. April 2020

Empfindsamkeit im Frühling




Eine wunderbare Heiterkeit hat meine ganze Seele eingenommen, gleich den süßen Frühlingsmorgen, die ich mit ganzem Herzen genieße. Ich bin allein und freue mich meines Lebens in dieser Gegend, die für solche Seelen geschaffen ist wie die meine.



Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther, Brief  vom 10. Mai 1771. 


Sonntag, 5. April 2020

Durch die (Klo-)Rolle betrachtet: Olympea Intense


Wenn uns die Corona-Krise eines beschert hat, dann unzählige Witze über Hamster und Klopapierkäufe. “Bleib zu Hause, rette Leben” und “flatten the curve”, die Mottos der Stunde haben das gesamte gesellschaftliche Leben lahm gelegt. Kaum eine/r erlebt dies nicht als Grenzerfahrung - allein mit sich selbst – oder mit Kind und Kegel in den eigenen vier Wänden, wo nebst homeoffice auch Schulbildung und jegliches Socializing abzulaufen hat. 




Credit: Kangourette




Nachdem alle brav gelernt haben, wie man sich ordentlich die Hände wäscht – ich hatte ja schon immer die Befürchtung, dass das Vielen nicht ganz geläufig ist - wurden Keller ausgemistet, Serien im Akkord geschaut, Fenster geputzt und erste Versuche in Balkonkonzerten gestartet. Außerdem bezeugt der knallvolle Glascontainer wenige Schritte von unserem Haus entfernt, dass man in der Nachbarschaft Wein und Sekt offenbar gerne und großzügig zuspricht. So weit so gut, aber die Auseinandersetzung mit dem, was sich ”da draußen” tut, bleibt unangenehm, ist dramatisch. Es ist wie ein Dialog im Dunkeln, bei dem man das Gegenüber schmenhaft erahnt, aber nicht vollständig sieht.







Ich ertappe mich derzeit dabei, dass ich an Tagen, an denen ich Parfum auflege besonders gerne zu schmeichelnden, warmen Düften greife. Orientalische oder Gourmand-Noten verleihen wahrscheinlich zusätzlich Geborgenheit in einer Zeit, die ich manchmal als schwer erfassbar empfinde.









Freitag, 28. Februar 2020

Abendsegen in der Hosenrolle: Ereve


Willkommen im Jahr 2020 liebe Kangouretten! Nach einem erschreckend milden Januar befinden wir uns nun in einem frühlingshaften Februar mit Vogelgezwitscher und zaghaft aber wahrnehmbar blühenden Blumen in Gärten und Parks. Wo normalerweise trübes Wetter und Schneematsch vorherrschten, bemerken wir nahezu an allen Ecken, dass wir uns dank Klimawandel seit Wochen auf der Zielgeraden in den Frühling befinden. So schön es jetzt ist, so sehr können wir damit rechnen, dass uns erneut ein extremer Sommer bevorsteht, der nicht nur die Natur und Tierwelt, sondern  auch Leben und Gesundheit vieler Menschen negativ beeinflussen wird….


Credit: Kangourette

Aber widmen wir uns nun wieder einem der Lieblingsthemen dieses Blogs: Den Düften! Gerade in der diesjährig (verfrühten) Übergangsjahreszeit - gepaart mit dem Todestag meiner Grossmutter - trage ich besonders gerne das melancholisch schöne Ereve der russischen Duftmarke Myropol. Ereve bedeutet Abend und in Gedenken an meine Oma, die als junge Frau Ballet-Tänzerin war, bringt mir Ereve den bittersüssen „Abendsegen“ aus Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gretel in Erinnerung.


Freitag, 22. November 2019

November-Zen

Der November hat uns voll im Griff, ein Tag übertrifft den anderen an nassem Dunkelgrau und Kälte. Immer wenn ich denke, schlimmer gehts nimmer, kommt der nächste Tag und legt noch eine Schippe drauf. Sonnige oder einfach nur helle Momente sind die absolute Ausnahme.
Credit: Louise


Doch auch das Nebelgrau hat Schönheit. Wir kommen zur Ruhe, sind mehr (dr)innen als (dr)aussen, wir ziehen uns zurück, schlafen mehr (wenn es die Alltagsumstände zulassen), sind inaktiver, vielleicht auch nachdenklicher, besinnlicher. Im Dezember wird es bekanntlich ja häufig eher weniger besinnlich, wenn wir alle panisch auf Weihnachten zustürzen und der Freizeitstress mit Weihnachtsmärkten, Adventskaffees, Weihnachtsfeiern und Geschenkeshopping uns wieder voll fordert.

Warum also nicht den November als willkommene, kleine Verschnaufpause ansehen?
Credit: Louise


Credit: Louise




Samstag, 16. November 2019

Pariser Lippen

Der (MakeUp)Style der Pariserinnen füllt die Spalten unzähliger Editorials und Videos der YouTube-Kanäle, sogar Bücher gibt es schon darüber, denn die sprichwörtliche Lässigkeit und Coolness der Pariserin ist Beautyvorbild für sehr viele Frauen.

Ein unverzichtbarer Bestandteil des klassischen Pariser Looks ist der knallrote Lippenstift. Reduziertes Augenmakeup, wenn überhaupt eines, dazu ein eher natürlicher Teint, aber auf jeden Fall: rote Lippen. Was für uns eher etwas "für abends" und "zum Ausgehen" angesehen wird, trägt die Pariserin ganz selbstverständlich im Alltag.

Credit: Louise




Credit: Louise / Bluse: C&A, Kette: gesehen bei Budnikowsky