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Freitag, 8. November 2019

Mit sich selbst verpartnert: Chatelaine von Harry Lehmann


Emma Watson wird dieser Tage dafür gefeiert, dass sie unlängst verkündete, mit sich selbst verpartnert* zu sein, was eine durchaus elegante Beschreibung ihres Singlestatus darstellt. Ich mag Emma Watson und Genderfragen und -themen sind mir nicht grundsätzlich gleichgültig, habe ich doch meinen Filius einst sogar in einen gendersensiblen Kindergarten geschickt (sollte er später ein Macho werden, ist es also wirklich nicht meine Schuld). Ob das Mit-sich-selbst-verpartnert-sein wirklich so aufsehenerregend oder die Resonanz lediglich Emmas Bekanntheitsgrad und ihrer Cleverness (bzw. der ihres PR-Teams) zu verdanken ist, sei dahin gestellt.


Photograph by Dora Maar, 1936 via https://graymag.com/

Gerade Frauen ohne ein männliches (oder weibliches) Wesen an ihrer Seite – und hier kommt das Thema Gendersensibilität durchaus zum Tragen – werden oft abfällig als defizitär betitelt. Somit ist es aus meiner Sicht erfrischend, wenn gerade Frauen deutlich machen, dass auch ein Leben mit sich selbst erfüllend sein kann. Was ebenfalls eher im Zusammenhang mit alleinstehenden Menschen thematisiert wird, ist die Frage, wie selbstbewusst und ausgeglichen diese sind, dabei  ist „(…) die Fähigkeit, allein zu sein, die Bedingung dafür, in der Lage zu sein, zu lieben.“(Erich Fromm)



Loretta Young,1934 via https://www.vintag.es/


Dienstag, 8. April 2014

Unilevers Modern Caveman





Wer glaubte, dass wir in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend "gender sensitive" geworden sind, sollte mal in meine Dusche gucken.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Warum Pink stinkt!

Es mag etwas seltsam anmuten, dass ein Blog, der zu einem guten Teil Düfte und Beauty-Produkte vorstellt, folgende Kampagne vorstellt: Pinkstinks!

Hier soll nicht etwa eine olfaktorische Gemeinsamkeit hergeleitet werden. Mein (rein persönlicher) Zugang zu diesem Thema ist die Frage nach dem Frausein in der Gesellschaft. Die Grenze zwischen gesellschaftlicher und sozialer Konditionierung und (vermeintlichen?) von der Natur determinierten weiblichen  Eigenschaften beschäftigt mich immer wieder.

Als Mutter eine Sohnes könnte ich es mir einfach machen- will ich aber nicht. Zudem ist ja auch die Erziehung eines künftigen Mannes dieser Gesellschaft davon beeinflusst, welches Frauenbild ich selbst transportiere.

Credit: http://www.monstersandcritics.de/
Ob das für Männer erstrebenswert ist?