Montag, 23. Februar 2015

Vivaness - O - Rette!


Dieses Jahr 2015 habe ich zum ersten Mal die Vivaness (Internationale Fachmesse für Naturkosmetik) in Nürnberg besuchen können. Die Vivaness wird seit 26 Jahren parallel zur Biofachmesse, die auf Lebensmittel fokussiert veranstaltet.

Wie groß allein die Biofachmesse ist, durfte ich kurz nach meiner Ankunft in Nürnberg erfahren, als ich mit Trolly und Kamera bewaffnet mit den Örtlichkeiten nicht vertraut die Vivaness suchend durch diverse Hallen der Biofach hüpfte.

Da kam es mir gerade recht, dass man an den meisten Ständen von den dort präsentierten Lebensmitteln oder Getränken probieren konnte. Meinem 60er Jahre-lastigen Mustergeschmack höchst entsprechend, fielen mir die Tees der Marke Pukka ins Auge:




Ich probierte zwei Sorten (Zitrone Ingwer und eine der Grünteemischungen), beide waren sehr "spicy", aber lecker.

Weiter ging´s zur Vivaness, von der ich hier Bruchstückhaft einige meiner Highlights präsentiere.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Battle of Roses

Meine Liebe zu den schönen Düften ist ungebrochen, mein Geschmack in dieser Hinsicht auch eher vielseitig, und doch gibt es so manche Duftrichtungen, mit denen ich mich schwertue. Seltsamerweise gehörte bis vor Kurzem dazu auch die eher sehr beliebte Rose.

Meine Assoziationen bei Rosendüften ging zumeist in die Richtung: getrocknete Rosenduftmischung auf der Gästetoilette. Oder: braver Begleiter für brave, gar altjüngferliche Damen. Oder: braver Begleiter für schüchterne junge Mädchen unter 18 Jahren. Oder auch das: träge Schwulstigkeit, wenn die Rose dunkler und süsser verarbeitet wurde.

Doch ich bin ja aufgeschlossen und testete mit der Zeit auch den einen oder anderen Rosenduft -- um festzustellen, dass es jenseits der o.g. Assoziationen so einige herrliche Kreationen gibt, die mittlerweile auch in meine Sammlung einziehen durften. 

Mein Erweckungserlebnis hatte ich mit Serge Lutens -- La Fille de Berlin

Credit: Louise


Dienstag, 6. Januar 2015

Ich erröte und bin dabei ganz sparsam

Liebe Kangouretten, 

heute möchte ich Euch einen Überraschungscoup vorstellen, und zwar einen portemonnaieschonenden (ja, ja, das können wir im Saure-Gurken-Januar alle gebrauchen, oder? Und natürlich: ein schönes Neues Jahr wünsche ich Euch allen!)

Nachdem ich ja für die schöne äussere Hülle unlängst etwas tiefer (schmerzlich) in die Tasche griff (http://kangourette.blogspot.de/2014/10/ich-mache-meine-wimpern-klimpern.html), bin ich zufällig über einen Blush gestolpert, der mich höchst begeistert.

Credit: Louise

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Schaufenster No 23: Ganz nackig, na und?

Nein, es geht nicht schlüpfrig weiter, Schaufenster No 22  war, Verzeihung, "geil" genug! Übliche Präsentationsobjekte für Kleidung in Schaufenstern sind Schaufensterpuppen.
Vor zwei Tagen war ich kurz aus beruflichen Gründen im schönen München, als mir dieses optische Schmankerl trotz leichten Schneesturms ins Auge stach:




Textiles gibt´s nur für die androgyne Kinderpuppe:




Mittwoch, 12. November 2014

Vernachlässigte Schätze: Mein letzter Serge


Die Düfte von Serge Lutens gelten unter vielen Parfumistas als Offenbarung, somit war es keine Frage, dass auch ich mich mit Serges Werken auseinandersetze und den ein oder anderen auf meine Haut lasse. Ich hatte sie nicht alle ;-), das bekannte und beliebte Rahät Loukoum und Douce Amere schafften es eine Weile in bei mir einzuziehen, doch nur der erste Duft, den ich je von ihm testete wohnt noch heute bei mir: Daim Blond.

Credit: http://www.vganchou.com/264.html

Lederaromen sind eine kniffelige Sache, schnell kippt das Ganze in Peitsche auspacken und los geht´s. Nicht in diesem Fall! Bei Daim Blond trifft zartes helles Wildleder auf trockene Früchte und Gewürze. Der Auftakt von Daim Blond ist ledrig-fruchtig und ja, etwas medizinisch-bitter, was ihm meiner Nase nach einen sehr eleganten unisex Touch verleiht. Die bittere Note wird im Verlauf sanfter, eine zarte Süße tritt nach und nach hervor, Aprikose, Iris, getrocknete Früchte und ein Hauch Honig vereinen sich mit hellen Lederaromen und Gewürzen.

Dienstag, 11. November 2014

Von der Schönheit des Novembers

Liebe Kangouretten,

irgendwo zwischen Goldenem Oktober und Adventszauber liegt der meistverpönte Monat, nämlich der November, und jedes Jahr aufs Neue betrübt er uns mit grauen, kalten, zumeist auch nassen Tagen, Nebel, Laubglitsch auf den Wegen, kahlem Geäst, einer Reihe von düsteren Gedenktagen und verstärktem Einkaufsdrang zu Tees, flauschigen Schals, glitzernden Eyeshadows und gourmandigen Parfums.

Credit: Louise