Freitag, 23. März 2018

Die grauen Busse


Als mein Sohn sich das erste Mal begeistert auf das Denkmal der Grauen Busse am Rathenauplatz in Frankfurt am Main stürzte, war mir ehrlich gestanden im ersten Augenblick nicht bewußt, woran dieses Denkmal erinnern soll.




Natürlich hatte ich zuvor schon von der „Euthanasie“, dem Mord an psychisch Kranken, körperlich und geistig Behinderten im Nationalsozialismus gelesen und gehört. Dass diese in Heil- oder Pflegeanstalten befindlichen bedauernswerten Menschen in grau gestrichenen ehemaligen Postbussen in Tötungsanstalten gebracht wurden, war mir nicht bekannt.

Freitag, 26. Januar 2018

Die dufte Kunst der Verführung

Mein Duftbeuteschema ist eigentlich ein anderes. Ein ganz anderes. Trotzdem hat mich Serge Lutens Cèdre gepackt, mir den Kopf verdreht, mich verführt, und ich weiss nicht, warum. Manchmal ist das so - und der Verstand kann es nicht erklären.

Credit: Louise


Der erste Dufttest vor ein paar Jahren verlief enttäuschend. Madamig, haarsprayig, aufdringlich, dann wieder zu bitter - nein, den mag ich nicht.
Durch Zufall jedoch testete ich den Duft zwei Jahre später erneut. Und wunderte mich, was geschah:

Freitag, 12. Januar 2018

Eine Frage der Definition

Im Januar jammert so mancher über Ebbe im Portemonnaie nach der Weihnachtszeit. Werfen wir also mal einen Blick auf einen „Billigheimer“ im Parfumregal, den ich privat über Umwege erhalten habe: „Definition“ von Christina Aguilera.

Credit: http://tinkerbell240677.tumblr.com/post/80170170323


Der Snobismus macht auch vor Parfumfreunden nicht halt und so werden Parfums, die in der Drogerie für kleines Geld zu kaufen sind unter Parfumistas häufig naserümpfend ignoriert. Aber braucht es wirklich exotische, außergewöhnliche Rohstoffe um ein gutes Parfum herzustellen? Das ist – wie so vieles – eine Frage der Definition und des persönlichen Geschmacks. Der französische Komödiendichter Jean Baptiste Moliere (eigentlich Jean-Baptiste Poquelin), der sich in seiner Komödie „Der Geizige“ Habsucht und Geiz widmete, soll gesagt haben:

Als ob es eine Kunst wäre, mit viel Geld ein anständiges Mahl herzurichten! Kinderleicht ist das, der größte Esel bringt das zuwege. Wer sein Handwerk versteht, der braucht wenig Geld und kocht trotzdem gut.

Sonntag, 31. Dezember 2017

Gemischtwarenladen 2017

Schnell ist das Jahr vergangen! Politisch war 2017 in mancherlei Hinsicht desaströs, kontrastierend dazu privat friedlich und rund. 




In meinem Geburtsmonat Dezember bin auch ich "hyggelig" geworden und schenkte mir "Hygge" von Mike Wikking. Ich konnte im Weihnachtstrubel noch nicht intensiv darin schmökern, werde hier also noch kein Urteil darüber abgeben.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Schaufenster der Woche No. 32: Zum Kuckuck

Einen wunderschönen zweiten Weihnachtsfeiertag an alle Kangouretten!

Sind Eure Beutel auch so prall mit Weihnachtsgans, Raclette, Karpfen, Fondue und/oder Weihnachtsgebäck gefüllt? Bestimmt! Wir wissen ja, was sich gehört und völlen gerne einmal.

Credit: Kangourette

Unser heutiges Schaufenster führt uns ins schöne Wiesbaden, wo ich während der Weihnachtszeit unterwegs war und dem Zauber dieser kleinen alten Kurstadt erlegen bin. Besonders schön in Wiesbaden ist neben dem herrlichen Sternschnuppen-Markt und den schönen alten Bauten der offensichtlich nach wie vor florierende Einzenhandel. Ob Kleidung oder Interieur, Bücher, Schmuck, Schuhe oder Unterwäsche, Wiesbaden bietet fernab bekannter Ketten wie h&m und den üblichen Verdächtigen eine große Auswahl kleiner Geschäfte, die es wert sind besucht zu werden. 

Seit vielen Jahren sammle ich auf Initiative meiner Mutter eine bestimmte Sorte Weihnachtsengel aus dem Erzgebirge. Jedes Jahr kommt ein neuer hinzu und ich freue mich immer wieder diebisch über diese putzigen Figuren. 


Das neuste Mitglied im Orchester
Credit: Kangourette