Mittwoch, 10. Mai 2017

Schaufenster der Woche No 26: Pariser Duftmekka


Credit:Kangourette

Als duftbegeisterter Mensch kann man schonmal ins Schleudern kommen, wenn man Frankreichs Hauptstadt besucht. Ob Chanel, Annick Goutal, Caron oder Guerlain - zahlreiche erlesene Dufthäuser, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann, haben in der Stadt der (Duft-) Liebe Boutiquen, die Auge und Nase erfreuen.

Credit:Kangourette

Freitag, 28. April 2017

Mein erster Oud


Mit Oud stand ich bis dato eher auf Kriegsfuß, zu schwer, zu "gewollt" und durchdringend. 

Da ich das aktuelle süße Einerlei aus dem Bereich der Mainstream - Düfte jedoch über und zudem gelesen habe, dass Parfumeur Francis Kurkdjian armenische Wurzeln hat, lag es nach meiner Armenien - Reise auf der Hand, sich die Düfte seines eigenen Labels (https://www.franciskurkdjian.com/) einmal genauer unter die Nase zu nehmen. 


Credit: Kangourette


In der (sehr empfehlenswerten) Parfumerie Albrecht* also flink die “positive” Aufgeschlossenheit Kurkdjian gegenüber genutzt und links Oud Satin Mood, rechts Oud Silk Mood auf das Handgelenk gesprüht. Zu Beginn begeisterte mich das herbere Oud Silk Mood weitaus mehr, denn gourmandige Noten hatte ich ja eigentlich meiden wollen. Daher Oud Satin Mood zunächst weniger Beachtung geschenkt, doch der Mann an meiner Seite griff sich immer häufiger die linke Hand und pries den köstlichen sinnlich rosigen Duft darauf. 


Samstag, 16. Juli 2016

Tears in heaven

Zum Tod meiner Mutter am 16.07.2011


Heute sind es 5 Jahre und wir vermissen Dich noch immer so sehr!

Credit http://www.corlaci.com/wp-content/uploads/IMG_1798.jpg

Tears in heaven

Would you know my name
If I saw you in heaven?
Would it be the same
If I saw you in heaven?
I must be strong and carry on
'Cause I know I don't belong here in heaven
Would you hold my hand

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Gemischtwarenladen 2015

Husch, im Sauseschritt rasen wir auf das Jahresende zu. Nur wenig Zeit, ein paar Gedanken dennoch zum Abschluss - Kangourette hüpft einmal querbeet -. Entschuldigung an alle (und alles), die sich hier nicht berücksichtigt finden, Worte könnten nach diesem ereignisreichen Jahr kaum in einem halbwegs übersichtlichen Post zusammen fassen, was zu sagen wäre.


Mein Kanzler ist tot




Widmen wir uns zunächst einer wichtigen Persönlichkeit, die uns dieses Jahr verlassen hat, "meinem"  Kanzler Helmut Schmidt (1918-2015). Warum "mein" Kanzler? Ganz einfach: Wir wurden nicht nur am gleichen Tag geboren, ich habe ihm als kleines Mädchen einen Brief geschrieben, als ihn 1982 das Misstrauensvotum stürzte, um ihn "zu trösten". Niemand außer mir und Helmut wissen (bzw. wussten), was in diesem Brief genau stand - auch meine Eltern nicht. Ich schrieb den Brief auf weißes Papier mit roter Bordüre, die von weißen Äpfeln geziert wurde und versiegelte ihn sofort mit dem passenden Umschlag. 

Meinen Eltern zeigte ich den verschlossenen Umschlag und mein Vater steuerte schnell ein Foto von mir bei, das mich beim Ponyreiten im Urlaub zeigte. Das Ganze wurde in einen großen Umschlag verpackt und von meinen Eltern nach Bonn an das Bundeskanzleramt geschickt. Bald darauf erhielt ich von ebenda Post mit einer Kinderfibel und einem Antwortschreiben, welches bestätigte, dass der Kanzler nun nicht mehr "so traurig sei" (siehe oben).  


Sonntag, 8. November 2015

Jenseits von Stepford: Coco von Chanel

Als ich gestern einen kleinen Artikel in der Zeit online über den Londoner Nebel, der zuweilen sogar den Flugverkehr lahm legt, las, erinnerte ich mich plötzlich an ein Dufterlebnis, ja, eine Duftentdeckung, das bzw. die ich mit einer bestimmten Londonreise verbinde.


Collage: Horex Ballo


There must be another Chanel



Kurz nach den Weihnachtsfeiertagen stand ich vor vielen Jahren in einem Duty Free- Shop am Frankfurter Flughafen. Die Reise sollte über Silvester nach London gehen, mein damaliger Partner hatte uns vor lauter Flugangst eine äußerst unruhige Nacht beschert. Voller eigentlich freudiger Anspannung ob der anstehenden Tage in GBs Hauptstadt aber auch todmüde und somit in einem Ungleichgewicht zwischen Adrenalin und aufgedrehter Müdigkeit, entfloh ich dem zitternden Etwas neben mir kurrzeitig und spazierte in den Shop. Meine damaliger Lieblingsduft und der einzige, den ich trug war Chanel No5. Überfordert ob der vielen angebotenen Marken und Duftwässerchen steuerte ich das Chanel-Regal an, schließlich hatte ich schon immer mal gucken wollen, was es außer der magischen Fünf noch von Mademoiselle Chanels Hausmarke gäbe. Schwarz, eckig mit weiß-goldenem Logo strahlte mich Coco aus dem Regal an und ich erinnerte mich – ja, da gab es doch diesen Spot mit Vanessa Paradies im Vogelkäfig! Also rauf auf die Hand damit und uih, ein absolut anderes Kapitel als "le cinq".

Samstag, 31. Oktober 2015

A schöne Leich, happy haunting!

Bildrechte: http://der-schwarze-planet.de




Der Tod, das muss ein Wiener sein,
genau wie die Liab a Französin.
Denn wer bringt dich pünktlich zur Himmelstür,
da hat nur a Wiener das Gspür dafür.
Der Tod, das muss ein Wiener sein,
nur er trifft den richtigen Ton:
Geh Schatzerl, geh Katzerl, ja was sperrst dich denn ein.
Der Tod muss a Weaner sein.*