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Freitag, 23. März 2018

Die grauen Busse


Als mein Sohn sich das erste Mal begeistert auf das Denkmal der Grauen Busse am Rathenauplatz in Frankfurt am Main stürzte, war mir ehrlich gestanden im ersten Augenblick nicht bewußt, woran dieses Denkmal erinnern soll.




Natürlich hatte ich zuvor schon von der „Euthanasie“, dem Mord an psychisch Kranken, körperlich und geistig Behinderten im Nationalsozialismus gelesen und gehört. Dass diese in Heil- oder Pflegeanstalten befindlichen bedauernswerten Menschen in grau gestrichenen ehemaligen Postbussen in Tötungsanstalten gebracht wurden, war mir nicht bekannt.

Sonntag, 31. Dezember 2017

Gemischtwarenladen 2017

Schnell ist das Jahr vergangen! Politisch war 2017 in mancherlei Hinsicht desaströs, kontrastierend dazu privat friedlich und rund. 




In meinem Geburtsmonat Dezember bin auch ich "hyggelig" geworden und schenkte mir "Hygge" von Mike Wikking. Ich konnte im Weihnachtstrubel noch nicht intensiv darin schmökern, werde hier also noch kein Urteil darüber abgeben.

Montag, 25. September 2017

Die Qual nach der Wahl

Bildquelle: https://www.pinterest.at/pin/35677022028523929/

"Heutzutage kommen Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen in immer dichteren Kontakt miteinander. Dehalb können im selben Wohnblock Christen, Moslems und Buddhisten wohnen. Und dann wird es wichtiger, den Glauben der anderen zu tolerieren, statt zu fragen, warum nicht alle dasselbe glauben."*

Bussis
Eure Kangourette

*Garder, Jostein: Sofies Welt. Verlag dtv. S. 151

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Gemischtwarenladen 2015

Husch, im Sauseschritt rasen wir auf das Jahresende zu. Nur wenig Zeit, ein paar Gedanken dennoch zum Abschluss - Kangourette hüpft einmal querbeet -. Entschuldigung an alle (und alles), die sich hier nicht berücksichtigt finden, Worte könnten nach diesem ereignisreichen Jahr kaum in einem halbwegs übersichtlichen Post zusammen fassen, was zu sagen wäre.


Mein Kanzler ist tot




Widmen wir uns zunächst einer wichtigen Persönlichkeit, die uns dieses Jahr verlassen hat, "meinem"  Kanzler Helmut Schmidt (1918-2015). Warum "mein" Kanzler? Ganz einfach: Wir wurden nicht nur am gleichen Tag geboren, ich habe ihm als kleines Mädchen einen Brief geschrieben, als ihn 1982 das Misstrauensvotum stürzte, um ihn "zu trösten". Niemand außer mir und Helmut wissen (bzw. wussten), was in diesem Brief genau stand - auch meine Eltern nicht. Ich schrieb den Brief auf weißes Papier mit roter Bordüre, die von weißen Äpfeln geziert wurde und versiegelte ihn sofort mit dem passenden Umschlag. 

Meinen Eltern zeigte ich den verschlossenen Umschlag und mein Vater steuerte schnell ein Foto von mir bei, das mich beim Ponyreiten im Urlaub zeigte. Das Ganze wurde in einen großen Umschlag verpackt und von meinen Eltern nach Bonn an das Bundeskanzleramt geschickt. Bald darauf erhielt ich von ebenda Post mit einer Kinderfibel und einem Antwortschreiben, welches bestätigte, dass der Kanzler nun nicht mehr "so traurig sei" (siehe oben).  


Samstag, 26. September 2015

Die Gratwanderung: schön und hässlich

Zugegeben, ein Beitrag wie der letzte ist ungewöhnlich für Kangourette, hat sich dieser Blog doch eigentlich den schönen Dingen, der Freude und "Leichtigkeit" verschrieben. Doch können wir das immer umsetzen? Können wir (intelligent!) den Fokus auf Schönes richten, wenn wir das Hässliche ausgrenzen indem wir wegschauen? 



Um Missverständnisse zu vermeiden: Das Hässliche, eine visuelle Form des "dark tourism" (passender "dark voyeurism"), soll an dieser Stelle keineswegs mit der Lust am Leid anderer gleichgesetzt werden.

Donnerstag, 3. September 2015

Samstag, 8. März 2014

Zum Weltfrauentag 2014

Oft scheint es "einfacher" für Frauenrechte zu kämpfen und einzutreten, wenn  diese mit Füßen getreten werden.  So kritisiert die Generalsekretärin von Amnesty International (kurz AI)Deutschland:"Es ist absurd: Einige Staaten erlauben per Gesetz Kinderheiraten und Vergewaltigung in der Ehe, andere verbieten außereheliche sexuelle Beziehungen, Homosexualität und Schwangerschaftsabbrüche - auch nach einer Vergewaltigung".


Frauen in Nepal leiden laut AI unter vielfältiger Diskriminierung.Credit: http://news.xinhuanet.com/english/photo/2013-09/09/132702945_11n.jpg

Mittwoch, 7. November 2012

Empathy matters and it’s something that’s tough to fake*


Via http://blogs.spectator.co.uk/

"The best is yet to come"
Gratulation, Mister Obama! Nicht nur die Wählerinnen und Wähler werden sich freuen, wenn der re-elected President of the United States seine Ankündigung wahr macht.

"Not many Presidents have managed to win a “change” election and a muscle election in which getting more of your team to the polls matters more than inspiring swing voters to plump for your guy. That’s an impressive double.", pointiert Alex Massie zutreffend.** 

Interessieren Euch Wahlen? Und: Willkommen zurück!
Bussi
Eure Kangourette

Sowohl * als auch ** http://blogs.spectator.co.uk