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Freitag, 25. Januar 2019

Die Madame Sans-Gêne im Parfumregal


Der Januar ist für mich ja von allen Monaten das, was der Montag unter allen Wochentagen ist, nämlich schlichtweg unerhört.

Man ist verkatert, in vielerlei Hinsicht gesättigt und es fühlt sich irgendwie schwer an, in den Alltag zurück zu kehren. Hinzu kommt das zu 85% grässliche, trübe Wetter in unseren Breitengraden, wodurch sich das morgendliche Aufstehen und Aktivitäten an der frischen Luft (sic!) ab und an recht mühsam gestalten.


Credit: Kangourette

Aber nun genug gejammert und Blick sowie Nase auf einen Billigheimer im Duftregal gerichtet, den auch das nach Weihnachten geschröpfte Portemonnaie verkraftet: Coco Mademoiselle von Cha..., ups, nein, ich meinte doch Suddenly Madame Glamour von der Discounterkette Lidl.

Von den einen als „hervorragendes Dupe“ zu Chanels Erfolgsduft Coco Mademoiselle gefeiert, von den anderen als „synthetische Suppe“ abgestraft, ist Suddenly Madame Glamour hier mal einen näheren Blick und Riecher wert. Dabei fokussiere ich hauptsächlich auf den Lidl Duft und nicht auf einen Vergleich zu Coco Mademoiselle, der jedoch unweigerlich stets um die Ecke blinzelt.

Freitag, 12. Januar 2018

Eine Frage der Definition

Im Januar jammert so mancher über Ebbe im Portemonnaie nach der Weihnachtszeit. Werfen wir also mal einen Blick auf einen „Billigheimer“ im Parfumregal, den ich privat über Umwege erhalten habe: „Definition“ von Christina Aguilera.

Credit: http://tinkerbell240677.tumblr.com/post/80170170323


Der Snobismus macht auch vor Parfumfreunden nicht halt und so werden Parfums, die in der Drogerie für kleines Geld zu kaufen sind unter Parfumistas häufig naserümpfend ignoriert. Aber braucht es wirklich exotische, außergewöhnliche Rohstoffe um ein gutes Parfum herzustellen? Das ist – wie so vieles – eine Frage der Definition und des persönlichen Geschmacks. Der französische Komödiendichter Jean Baptiste Moliere (eigentlich Jean-Baptiste Poquelin), der sich in seiner Komödie „Der Geizige“ Habsucht und Geiz widmete, soll gesagt haben:

Als ob es eine Kunst wäre, mit viel Geld ein anständiges Mahl herzurichten! Kinderleicht ist das, der größte Esel bringt das zuwege. Wer sein Handwerk versteht, der braucht wenig Geld und kocht trotzdem gut.